cerabone®

Das natürliche bovine Knochenersatzmaterial

 

ccerabone® ist ein sehr zuverlässiges, langzeitig stabiles und besonders sicheres Knochenersatzmaterial, und somit das Material der Wahl für viele Ärzte: mehr als 650.000 Patienten aus über 90 Ländern wurden bereits erfolgreich mit cerabone® behandelt.

 

Das dreidimensionale Porennetzwerk ermöglicht die schnelle Aufnahme und Oberflächenbindung von Blut und Serumproteinen. Die sehr hydrophile Oberfläche von cerabone® erleichtert das Vermischen mit Blut oder physiologischer Kochsalzlösung und unterstützt damit eine sehr gute Applizierbarkeit und Oberflächenkonturierung.

CERABONE® IST EIN ZUVERLÄSSIGES, LANGZEITSTABILES UND BESONDERS SICHERES KNOCHENERSATZMATERIAL

cerabone® besteht aus dem reinen mineralischen Anteil bovinen Knochens, der hinsichtlich Porosität und chemischer Komposition eine sehr hohe Ähnlichkeit zu menschlichem Knochen zeigt [1].
Die hohe Porosität und raue Oberflächenmorphologie legen die Grundlage für die gute Osteokonduktivität von cerabone®. Die cerabone® Partikel bieten eine exzellente Struktur für die Adhäsion und Migration von knochenbildenden Zellen. Die natürliche Knochenstruktur mit interkonnektierenden Poren ermöglicht zudem die vollständige Integration des Augmentats durch Einwachsen von Zellen und Blutgefäßen.

 

cerabone® zeigt eine bemerkenswerte Volumenstabilität [10].

KLINISCHE ANWENDUNG

Parodontaler intraossärer Defekt
Dr. Raluca Cosgarea, Prof. Dr. Dr. Anton Sculean, Marburg, Deutschland
und Bern, Schweiz
cerabone® zur Deckung von Implantatdehiszenzen und zum Kieferkammaufbau

Dr. Marius Steigmann,
Neckargemünd, Deutschland

Zweizeitiger Sinuslift mit cerabone® und Jason® membrane

Prof. Dr. Dr. Daniel Rothamel,
Universität Düsseldorf, Deutschland

EIGENSCHAFTEN

  • Bewährtes natürliches Knochenersatzmaterial bovinen Ursprungs mit Langzeitstabilität
  • 100% reines biologisches Knochenapatit
  • Höchst mögliche Sicherheit durch Hochtemperaturbehandlung
  • Osteokonduktives Leitgerüst mit hoch interkonnektierender Porenstruktur
  • Raue Oberfläche begünstigt eine optimale Zelladhäsion und Blutabsorption
  • Einfaches Handling

FORTBILDUNG

Bueons Aires, 26.-27. Okt. 2017

Dr. Massimo Frosecchi: AOA 2017 – Association Odontológica de Argentina

Hong Kong, 9. Nov. 2017

Dr. Stjepan Siber: botiss academy Hong Kong

Weitere Events unter botiss-academy

INDIKATIONEN

Aufgrund seiner hohen Stabilität eignet sich cerabone® besonders gut für Situationen in denen Langzeitstabilität eine besonders große Rolle spielt.

 

IMPLANTOLOGIE, PARODONTOLOGIE, ORALCHIRURGIE UND MUND-, KIEFER-, UND GESICHTSCHIRURGIE

  • Sinuslift
  • Horizontale und vertikale Augmentationen
  • Ridge Preservation
  • Periimplantäre Defekte
  • Knochendefektaugmentation
  • Parodontale intraossäre Defekte
  • Furkationsdefekte (Klasse I-II)

Weitere klinische Fälle, Handling-Tipps, Videos und Tutorials:

 

INDIKATIONSMATRIX

DETAILS

SPEZIFISCHE FAKTEN

Höchst mögliche Sicherheit

Der einzigartige, validierte Herstellungsprozess von cerabone® basiert auf einer Hochtemperaturerhitzung bei > 1200 °C.

Dieses Verfahren entfernt zuverlässig alle organische Komponenten, einschließlich potentiell vorhandener Bakterien, Viren und Prionen [2, 3, 4, 6] und kann somit eine höchst mögliche Sicherheit gewährleisten.

 

Auswahl des Rohmaterials

Die Selektion des Rohmaterials trägt weiterhin zur hohen Sicherheit des finalen Produkts bei. Zur Produktion von cerabone® verwendeter Rinderknochen (Femurköpfe) stammt aus registrierten Schlachthöfen in Neuseeland, einem Land das gemäß der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) ein vernachlässigbares BSE-Risiko trägt [8].
Zudem werden die Rinder tierärztlich geprüft, ein Gesundheitszeugnis wird für jedes Tier ausgestellt. Die Rückverfolgbarkeit des Rohmaterials ist aufgrund einer Qualitätsvereinbarung mit den Schlachthöfen möglich.

 

cerabone® erfüllt die Vorgaben und Richtlinien der EU

Das Produkt cerabone® und sein Herstellungsprozess erfüllen die Richtlinien und Sicherheitsbestimmungen Deutschlands und der EU für bovine Knochenersatzmaterialien, einschließlich DIN EN ISO 22442-1, DIN EN ISO 22442-2 und DIN EN ISO 22442-3.

Hohe Reinheit

Die hohe Reinheit von cerabone®, das ausschließlich aus Knochenmineral besteht, wurde mittels verschiedener analytischer Methoden untersucht [5]. 2011 hat ein führendes biochemisches Labor die hohe Reinheit von cerabone® bestätigt [7]. Finale Sterilität von cerabone® wird durch Gamma-Bestrahlung erzielt.

Porosität und Hydrophilie

Interkonnektierende Poren und eine raue Oberflächenmorphologie sind essenziell für eine gute Hydrophilie. cerabone® ist ein hoch poröses Knochenersatzmaterial mit einer Porosität von ~65-80% und einer mittleren Porengröße von ~600-900 µm [1]. Makroporen ermöglichen das schnelle Einwachsen von Blutgefäßen und knochennbildenden Zellen während Mikroporen eine schnelle Blutaufnahme durch den Kapillareffekt fördern. Durch ihre exzellente Hydrophilie nehmen cerabone® Partikel schnell Flüssigkeiten auf und haften nach der Rehydrierung aneinander, welches die Applikation der Partikel erleichtert. Die Adhäsion von Proteinen und Signalmolekülen aus dem Blut verbessert zudem die biologischen Eigenschaften von cerabone®.

Ossäre Integration und permanente strukturelle Stabilität

Durch Sinterung ist cerabone® ein hoch kristallines Material [5, 9] das unter physiologischen Bedingungen nur sehr langsam abgebaut wird. Daher zeigt cerabone® eine bemerkenswerte Volumenstabilität [10].

Produkt Spezifikationen

cerabone® Granulat
Art.-Nr.Partikelgröße
Inhalt
15100.5 – 1.0 mm1 × 0.5 ml
15110.5 – 1.0 mm1 × 1.0 ml
15120.5 – 1.0 mm1 × 2.0 ml
15150.5 – 1.0 mm1 × 5.0 ml
15201.0 – 2.0 mm1 × 0.5 ml
15211.0 – 2.0 mm1 × 1.0 ml
15221.0 – 2.0 mm1 × 2.0 ml
15251.0 – 2.0 mm1 × 5.0 ml
cerabone® Block
Art.-Nr.Abmessungen Inhalt
172020 x 20 x 10 mm1 × Block

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LITERATUR

[1] Seidel, P. and Dingeldein, E. (2004), “Cerabone®– eine Spongiosa-Keramik bovinen Ursprungs”, Materialwissenschaft und Werkstofftechnik, Vol. 35 No. 4, pp. 208–212.
[2] Becker, Organikum, Ambrosius Verlag, Leipzig 1993
[3] Morrison, Boyd, VCH 1986
[4] Murugan R, Panduranga Rao K, Sampath Kumar T S. Heat-deproteinated xenogeneic bone from slaughterhouse waste: Physico-chemical properties. Bulletin of Materials Science 2003;26(5):523-528
[5] Tadic, D. and Epple, M. (2004), “A thorough physicochemical characterisation of 14 calcium phosphate-based bone substitution materials in comparison to natural bone”, Biomaterials, Vol. 25 No. 6, pp. 987–994.

[6] Brown, P., Rau, E.H., Johnson, B.K., Bacote, A.E., Gibbs, C.J. and Gajdusek, D.C. (2000), “New studies on the heat resistance of hamster-adapted scrapie agent: threshold survival after ashing at 600 degrees C suggests an inorganic template of replication”, Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America, Vol. 97 No. 7, pp. 3418–3421.
[7] Prof. C. Vogt, University Hanover, 2011, data available on request
[8] LINK
[9] Fathi et al. 2008
[10] Riachi, F., Naaman, N., Tabarani, C., Aboelsaad, N., Aboushelib, M.N., Berberi, A. andSalameh, Z. (2012), “Influence of material properties on rate of resorption of two bone graft materials after sinus lift using radiographic assessment”, International journal of dentistry, Vol. 2012, p. 737262.