collprotect® membrane

Native Kollagenmembran

 

ccollprotect® membrane ist das Mittel der Wahl für viele Indikationen, in denen eine mittlere Standzeit und ein einfaches Handling gefragt sind.

Das natürliche Kollagen der aus porciner Dermis gewonnenen collprotect® membrane, ist charakterisiert durch seine blutstillende Wirkung und unterstützt zudem die natürliche Wundheilung.
collprotect® membrane zeichnet sich durch eine sehr gute Oberflächenadaption aus und zeigt eine hervorragende Gewebeintegration.

Kompakte, offenporige Kollagenstruktur

Die natürliche dreidimensionale, homogene und offenporige Kollagenstruktur porciner Dermis bleibt durch den validierten und kontrollierten Fertigungsprozess erhalten.

Die collprotect® membrane weist eine lockere, fibröse Kollagenstrukture im Bereich der Poren auf. Die raue Oberfläche sowie die besondere Porosität der ~0.4 mm dicken Membran ermöglichen das Einwachsen von Blutgefäßen und tragen so zur schnellen Integration in das umliegende Gewebe bei [1,2].

Gleichzeitig hindert das kompakte Kollagennetzwerk der Membran Weichgewebezellen an einem schnellen Einwachsen in den regenerierenden Bereich [3].

INDIKATIONEN

Die collprotect® membrane besitzt eine mittlere Barrierefunktion und ist besonders für die Regeneration kleiner und mittelgroßer Defekte sowie von Parodontaldefekten geeignet. Als Allrounder ist sie aber auch in weiteren Indikationen anwendbar.

IMPLANTOLOGIE, PARODONTOLOGIE UND ORAL-, MUND-, KIEFER- UND GESICHTSCHIRURGIE

  • Schutz der Schneiderschen Membran
  • Sinuslift
  • Socket Preservation
  • Horizontale Kieferkammaugmentation
  • GBR und GTR bei gleichzeitiger Verwendung von Knochenersatzmaterial
  • Fenestration/Dehiszenzdefekte
  • Intraossäre Defekte (1- bis 3-wandig)
  • Furkationsdefekte (Klasse I und II)

EIGENSCHAFTEN

  • Natürlich kompakte, offenporige Kollagenstruktur
  • Keine künstliche Quervernetzung
  • Natürliche raue Oberfläche zur Zelladhäsion und Migration
  • Offene Poren zum verbesserten Einwachsen von Blutgefäßen/Unterstützung der Angiogenese
  • Kontrollierter Abbau
  • Natürliches Kollagen zur Unterstützung des Blutkoagulums/natürlichen Wundheilung
  • Einfaches Handling trocken wie nass
KLINISCHE ANWENDUNG

Dr. Serhat Aslan

Entire papilla preservation (EPP) technique for the regenerative treatment of a severely compromised central incisor

Dr. Andrew Aziz Gabriel

Horizontal/vertical GBR using cerabone®/maxgraft®, Jason® membrane/collprotect® membrane and Ti-mesh

PD Dr. Raluca Cosgarea and Prof. Dr. Anton Sculean

Regeneration of an intrabony defect using collprotect® membrane and cerabone®

M.Sc. Eleni Kapogianni

Horizontal ridge augmentation with maxgraft® cortico
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Dr. Alfonso Caiazzo: Ice-cone cream technique with maxresorb® and collprotect®

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Dr. Viktor Kalenchuk: Schneiderian membrane repair during sinus and ridge augmentation using collprotect® membrane, Jason® membrane, cerabone® and permamem®

FORTBILDUNGEN

Wissenschaft und klinische Fertigkeit sind die Basis für die dentale Knochen- und Weichgeweberegeneration.
Expertise in der Geweberegeneration benötigt stetige Innovation, Fortbildungen und Austausch unter Spezialisten.

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DETAILS

SPEZIFISCHE FAKTEN

Hohe Sicherheit

Das zertifizierte Herstellungsverfahren der collprotect® membrane garantiert die Entfernung von Zellen, nicht-kollagenen Proteinen und potentiellen antigenen Bestandteilen.
Die collprotect® membrane ist ein Medizinprodukt, das entsprechend den EC Richtlinien und gemäß EN ISO 13485 sicher ist.

Native, poröse Kollagenstruktur

Die collprotect® membrane ist eine native Kollagenmembran, die aus der Schweinehaut (Dermis) hergestellt wird. Die Dermis ist die tiefergelegene Schicht der Cutis und stellt ein starkes und flexibles Gewebe dar, das aus Kollagen Typ I und III besteht. Die natürliche Struktur sowie die biomechanischen Eigenschaften der Dermis bleiben während des Herstellungsprozesses erhalten. Die collprotect® membrane weist demzufolge ein sehr kompaktes, dennoch offenporiges Kollagennetzwerk auf, das die Eigenschaften einer selektiven Barriere besitzt und die Revaskularisierung vorantreibt [1,2,3].
Die Homogenität dieser Membran erlaubt zudem die Positionierung beider Seiten auf den Defekt ohne deren Barrierefunktion zu beeinträchtigen.

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Schnelle Gefäßneubildung (Angiogenese)

Bild9

Die collprotect® membrane weist neben dem sehr kompakten Kollagennetzwerk auch einige lockere, fibröse Kollagenstrukturen im Bereich der Poren auf. Die auffälligen Poren stammen von Haarfollikeln in der Dermis. Sobald die Haare im Rahmen des Herstellungsprozesses entfernt werden, werden diese Poren sichtbar. Die Poren ermöglichen das Ein- und Durchwachsen von Blutgefäßen und ermöglichen so eine schnelle Revaskularisierung des darunterliegenden Defektes [1].

Einfaches Handling

Die collprotect® membrane kann sowohl trocken als auch nass (sterile Kochsalzlösung oder patienteneigenes Blut) eingesetzt werden.

Im trockenen Zustand erlaubt die relative Steifheit der Membran ein aufrechtes Einbringen in den Defekt bzw. in die Extraktionsalveole.

Nach der Rehydrierung wird die Membran weich und biegsam und kann leicht über dem Augmentat platziert werden. Die Membran passt sich dabei schnell an die Oberflächenkontur an.

Auch wenn die collprotect® membrane das Anpinnen oder Vernähen erlaubt, ist dies in den allermeisten Fällen, aufgrund der besonderen Adhäsionseigenschaften und Oberflächenanpassung, nicht notwendig.

Expositionsvermeidung

Eine vollständige Abdeckung des Defektes sollte immer erfolgen, um einen schnellen bakteriellen Abbau zu vermeiden und die Barrierefunktion zu gewährleisten.

In unsicheren Weichgewebesituationen, wenn die Gefahr des Auftretens einer Wunddehiszenz hoch ist oder das vorhandene Weichgewebe einen vollständigen Verschluss der Wunde nicht erlaubt, kann ein Jason® fleece zur Abdeckung/Schutz der collprotect® membrane verwendet werden.

Produkt Spezifikationen

Art.-Nr. Größe Inhalt
601520 15 x 20 mm 1 × Membran
602030 20 × 30 mm 1 × Membran
603040 30 × 40 mm 1 × Membran

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Poster/Artikel

  • Cosgarea R, Juncar R, Tristiu R, Arweiler N, Lascu L, Sculean A. Treatment of intrabony defects. Poster No. 2762. International Association for Dental Research (IADR) Boston 2015.
  • Cosgarea R, Arweiler N, Sculean A. Up-date zur regenerativen paradontalen Therapie. Der Freie Zahnarzt 2014; 58(9):62-71. LINK
  • Panagiotou D, Özkan Karaca E, Dirikan İpçi Ş, Çakar G, Olgaç V, Yılmaz S. Comparison of two different xenografts in bilateral sinus augmentation: radiographic and histologic findings. Quintessence Int. 2015; 46(7):611-9. LINK
  • Rothamel D, Török R, Neugebauer J, Fienitz T, Scheer M, Kreppel M, Mischkowski R and Zöller J. Current issues in soft- and hard-tissue augmentation. EDI Journal 1/2012. P.62. LINK
  • Rothamel D, Fienitz T, Benner M, Happe A, Kreppel M, Scheer M, and Zöller J. Biogegradation pattern of native and cross-linked collagen matrices- an experimental study in rats. Poster No. 449. 20th Annual Scientific Meeting of the European Association of Osseointegration (EAO) Athens 2011.
  • Stähli A, Miron RJ, Bosshardt DD, Sculean A, Gruber R. Collagen Membranes Adsorb the Transforming Growth Factor-β Receptor I Kinase-Dependent Activity of Enamel Matrix Derivative. J Periodontol. 2016; 87(5):583-90. LINK
LITERATUR

[1] Rothamel D, Török R, Neugebauer J, Fienitz T, Scheer M, Kreppel M, Mischkowski R and Zöller J. Current issues in soft- and hard-tissue augmentation. EDI Journal 1/2012. p.62. LINK
[2] Stähli A, Miron RJ, Bosshardt DD, Sculean A, Gruber R. Collagen Membranes Adsorb the Transforming Growth Factor-β Receptor I Kinase-Dependent Activity of Enamel Matrix Derivative. J Periodontol. 2016; 87(5):583-90. LINK
[3] Rothamel D, Fienitz T, Benner M, Happe A, Kreppel M, Scheer M, and Zöller J. Biogegradation pattern of native and cross-linked collagen matrices- an experimental study in rats. Poster No. 449. 20th Annual Scientific Meeting of the European Association of Osseointegration (EAO) Athens 2011.