Jason® membrane

NATIVE PERIKARDIUMMEMBRAN FÜR DIE GBR/GTR

 

JJason® membrane ist eine außerordentlich dünne Kollagenmembran mit langer Barrierefunktion und den herausragenden Eigenschaften des nativen porcinen Perikards.

Sie bietet eine beachtliche Reißfestigkeit und effiziente Oberflächenanpassung.

Herausragende Eigenschaften des nativen Perikards

Durch den einzigartigen Herstellungsprozess bleiben während des intensiven Reinigungsprozesses die Eigenschaften des Perikards erhalten.

 

Jason® membrane verfügt somit über eine natürliche, mehrschichtige, wabenartige Kollagenstruktur mit erhöhtem Gehalt an Kollagen Typ III, was zu der beachtlichen Reißfestigkeit und verlängerter Standzeit der Jason® membrane führt.

KLINISCHE ANWENDUNG

Einzelzahnversorgung mit maxgraft® cortico und Jason® membrane

Dr. K. Chmielewski
Danzig, Polen

Behandlung eines Dehiszenzdefekts mit cerabone® und Jason® membrane

Dr. S. Stavar
Houten, Niederlande

EIGENSCHAFTEN

  • Natürlich lange Barrierefunktion
  • Multidirektionale Zug- und Reißfestigkeit
  • Kein Verkleben nach der Rehydrierung
  • Exzellente Oberflächenanpassung
  • Einfache Anwendung, kann trocken oder nass angewendet werden
  • Außerordentlich dünn, kein Quellen nach Rehydrierung

FORTBILDUNG

Warschau, 7. Dez. 2019

Dublin, 5. März 2020

Prof. Giovanni Zucchelli: EFP-Workshop: Mucogingival esthetic surgery

Weitere Events unter botiss-academy

INDIKATIONEN

Jason® membrane bietet eine natürlich lange Barrierefunktion, die bei der Regeneration großer Defekte oder ausgedehnteren augmentativen Verfahren besonders vorteilhaft ist.

Durch die geringe Dicke ist Jason® membrane besonders bei dünnem Biotyp oder wenn ein spannungsfreier Wundverschluss schwierig ist, von Vorteil.

IMPLANTOLOGIE, PARODONTOLOGIE UND ORALCHIRURGIE UND MUND-, KIEFER- UND GESICHTSCHIRURGIE

  • Horizontale und vertikale Augmentation
  • Kieferkammrekonstruktion
  • Socket- und Ridge Preservation
  • Sinuslift
  • Fenestrations- und Dehiszenzdefekte
  • Intraossäre Defekte (1- bis 3-wandig)
  • Furkationsdefekte (Klasse I und II)
DETAILS

SPEZIFISCHE FAKTEN

NATIVE, PORÖSE KOLLAGENSTRUKTUR
Natural three-dimensional collagen network of Jason® membrane

Natürliches dreidimensionales Kollagennetzwerk der Jason® membrane

Jason® membrane ist eine native Kollagenmembran aus porcinem Perikard (starke und elastische Membran, welche das Herz umgibt und schützt). Zur Herstellung von Jason® membrane wurde ein spezieller Herstellungsprozess entwickelt, der durch intensive nass-chemische Reinigung alle antigenen Eigenschaften entfernt, aber das natürliche Geflecht aus Kollagenfasern mit seinen interkonnektierenden Poren [1,2] erhält. Daher verfügt Jason® membrane über eine verlängerte Barrierefunktion und verlängerte Standzeit.

Vorteilhafte Anwendungseigenschaften

IMG_0209

Gemäß der biomechanischen Eigenschaften des nativen Perikards, welches starken Volumenveränderungen und Kräften standhalten muss, zeigt Jason® membrane eine starke biomechanische Stabilität. Entsprechend ist Jason® membrane durch eine außerordentliche multi-direktionale Reißfestigkeit charakterisiert, welche das Pinnen und Vernähen ohne Reißen der Membran ermöglicht. Zudem zeigt Jason® membrane eine sehr gute Oberflächenanpassung ohne Verkleben nach der Rehydrierung.

Sehr geringe Dicke

Bild3Die Dicke einer Membran korreliert nicht zwingend mit ihrer Barrierefunktion und Resorptionszeit. Jason® membrane hat eine sehr geringe Dicke von 0.05-0.35 mm, zeigt aber trotzdem eine verlängerte Standzeit, wie im Tierversuch nachgewiesen wurde [3]

 

Natürlich lange Barrierefunktion

Jason® membrane ist eine native Kollagenmembran, was bedeutet, dass die natürliche Kollagenstruktur des Perikards während der Herstellung erhalten bleibt. Durch die wabenartige, mehrschichtige Kollagenstruktur mit erhöhtem Gehalt an Kollagen Typ III, zeigt Jason® membrane einen sehr langsamen Abbau [2,3]. Dieses führt zu einer verlängerten Barrierefunktion, weshalb Jason® besonders für große augmentative Verfahren geeignet ist.

Keine chemische Quervernetzung

Jason® membrane ist nicht künstlich quervernetzt, weder chemisch noch physikalisch. Anhand tierexperimenteller Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass eine künstliche Quervernetzung die Resorption von Membranen zwar verlangsamt, aber auch die Biokompatibilität, Gewebeintegration und Revaskularisation negativ beeinflusst [4].

Im Gegensatz zu chemisch oder physikalisch quervernetzten Membranen verfügt Jason® membrane über eine natürlich lange Barrierefunktion, die auf seiner Herkunft aus perikardialem Gewebe beruht [3]. Die Kollagenfibrillen des Perikards sind auf natürliche Weise quervernetzt. Durch Erhalt dieser natürlichen Kollagenstruktur während der Produktion ist Jason® membrane eine native Kollagenmembran mit verlängerter Resorptionszeit [1,2,3].

Keine Fixierung notwendig

Jason® membrane ist hydrophil und lässt sich schnell in Blut rehydrieren. Die exzellente Fähigkeit von Jason® membrane an den Defekt zu adhärieren ohne zu verkleben, garantiert optimales Handling. Ein zusätzliches Fixieren der Jason® membrane ist in vielen Fällen nicht notwendig. Dennoch ermöglicht die multidirektionale Zugfestigkeit der Jason® membrane das Vernähen sowie andere Fixierungsmethoden (z.B. Pinnen).

Produkt Spezifikationen

Jason® membrane ist in den folgenden Größen erhältlich:

Art.-Nr. Größe Inhalt
681520 15 × 20 mm 1 Membran
682030 20 × 30 mm 1 Membran
683040 30 × 40 mm 1 Membran

Sie werden auf den Straumann e-Shop weitergeleitet

LITERATUR

[1] Stähli, A., Miron, R.J., Bosshardt, D.D., Sculean, A. and Gruber, R. (2016), Journal of Periodontology, Vol. 87 No. 5, pp. 583–590.
[2] Rothamel, D., Schwarz, F., Fienitz, T., Smeets, R., Dreiseidler, T., Ritter, L., Happe, A. and Zöller, J. (2012), The International journal of oral & maxillofacial implants, Vol. 27 No. 1, pp. 146–154.
[3] Rothamel, D., Fienietz, T., Benner, M., Happe, A., Kreppel, M., Scheer, M., Zöller, J. (2011), Poster EAO, Biodegradation pattern of native and cross-linked porcine collagen matrices – an experimental study in rats
[4] Rothamel, D., Schwarz, F., Sager, M., Herten, M., Sculean, A. and Becker, J. (2005), Clinical oral implantsresearch, Vol. 16 No. 3, pp. 369–378.