maxgraft® bonebuilder

Patientenindividueller allogener Knochenblock

 

mmaxgraft® bonebuilder wird individuell auf den jeweiligen Patientendefekt angepasst:
Die dreidimensionale Passform wird mit modernster 3D-CAD/CAM-Technologie geplant und kann so mit einem Maximum an Präzision in kürzester Zeit eingesetzt werden.
Der maxgraft® bonebuilder ermöglicht komplexe horizontale und vertikale Augmentationen, ohne den Patienten durch eine Entnahme von Eigenknochen zu belasten.

 

Die signifikant reduzierte Operationszeit, wesentliche Schmerzreduktion, verbesserte Wundheilung und das ausgezeichnete ästhetische Resultat erhöhen die Patientenzufriedenheit signifikant.

Sichere und zuverlässige klinische Ergebnisse

Die offenporöse spongiöse Knochenstruktur des maxgraft® bonebuilders bietet eine ideale Matrix für eine hocheffektive Revaskularisierung, die schnelle Bildung von neuem Knochengewebe und ein vollständiges Knochenremodeling.
Der hohe natürliche Kollagengehalt bietet eine ausgezeichnete Flexibilität und exzellente biologische Regenerationsfähigkeit.

 

Der Herstellungsprozess erfüllt höchste Qualitätsstandards im Hinblick auf biomechanische Eigenschaften und Sicherheit. So werden Abstoßungsreaktionen und Infektionsübertragungen verhindert.
Der maxgraft® bonebuilder kann theoretisch 5 Jahre bei Raumtemperatur gelagert werden, sollte jedoch umgehend verwendet werden um eine optimale Passung sicherzustellen.

KLINISCHE ANWENDUNG

Kammaugmentation mit maxgraft® bonebuilder

Dr. M. Jacotti,
Brescia, Italien

Augmentation in der Maxilla mit maxgraft® bonebuilder

Dr. Dr. O. Blume
München, Deutschland

Augmentation im Unterkiefer mit maxgraft® bonebuilder

PD Dr. Dr. F. Kloss
Lienz, Österreich

EIGENSCHAFTEN

  • Natürliches, mineralisiertes Kollagen
  • Schnelle Integration und vollständiges Knochenremodelingpotenzial
  • Sicher und steril
  • 65-80% Porosität, Porengröße 100-1800 µm (Mittelwert 600-900 µm)
  • Maximale Größe: 23 x 13 x 13 mm
  • Keine Antigenität
  • Keine Entnahmestellenmorbidität
  • 5-6 Monate Einheil-/Integrationszeit
  • Haltbarkeit 5 Jahre bei Raumtemperatur

Als Arzneimittel in Deutschland zugelassen beim Paul-Ehrlich-Institut
Arzneimittelzulassungsnummer: PEI.H.11672.01.1

FORTBILDUNG

Köln, 9. Nov. 2019

Stefan Fickl, Kai Fischer: Weichgewebemanagement in der Parodontologie und Implantologie

Odense, 21. Sep. 2019

Torben Thygesen: Mere knogle, tak!

Weitere Events unter botiss-academy

INDIKATIONEN

IMPLANTOLOGIE, ORAL- UND MUND-KIEFER-GESICHTSCHIRURGIE

  • Horizontale und vertikale Augmentation bis 3mm
  • Komplexe Knochendefekte
  • Augmentationen in der ästhetischen Zone

Weitere klinische Fälle, Handling-Tipps, Videos und Tutorials:

INDICATION MATRIX.

DETAILS

SPEZIFISCHE FAKTEN

Bestellvorgang
  • Visualisierung des Defektes mittels CT/DVT-Scan durch den behandelnden Arzt
  • Hochladen der DICOM-Daten auf die Webseite www.botiss-bonebuilder.com
  • 3D-Planung des virtuellen Knochenblockes durch die botiss Produktspezialisten im interaktiven Austausch mit dem klinischen Anwender
  • Finale Freigabe durch den Operateur
  • Übertragung der Datei an die Gewebebank (C+TBA, Österreich)
  • Fräsen des individuellen maxgraft® bonebuilders aus spongiösen Knochenblöcken und Sterilisierung
  • Herstellungszeit: 4-6 Wochen

SICHERHEIT & QUALITÄT DER C+TBA

Als größte Gewebebank Österreichs ist die C+TBA auf humanes Knochengewebe spezialisiert.

Der maxgraft® bonebuilder besteht ausschließlich aus Knochengewebe von Lebendspendern (nach Resektion der Femurköpfe beim Einsatz einer Hüftgelenkstotalendoprothese).

Spendergewebe wird ausschließlich nach sorgfältiger Überprüfung und serologischer
Testung zur Prozessierung zugelassen: Neben dem üblichen Antikörper-Screening (Ak) werden auch Nukleinsäure-Testungen (NAT) durchgeführt um das diagnostische Fenster zu schließen. Mit dieser Methode können Infektionen erkannt werden, noch bevor Antikörper im Blut nachweisbar sind.

Die C+TBA ist zertifiziert und auditiert durch das Österreichische Gesundheitsministerium nach den bestehenden EU-Direktiven und reguliert durch das Österreichische Gewebesicherheitsgesetz (GSG 2009).

Die C+TBA Allograft-Produkte liefern eine stabile Leitstruktur für die Revaskularisierung und Osteoblastenmigration.
Durch den Erhalt des natürlichen Kollagens zeigt sich das Transplantat hochflexibel und unterstützt die physiologische Knochenneubildung und das Remodeling.

DER HERSTELLUNGSPROZESS

Schritt 1
Nach Entfernen von umliegendem Weichgewebe, Fett und Knorpel wird das Spendergewebe in Blockform gebracht.

Schritt 2
Im Ultraschallbad werden Blut, Zell- und Gewebekomponenten ausgewaschen, insbesondere wird jedoch das Fettgewebe aus der spongiösen Struktur des Knochens gelöst. Die Entfettung ermöglicht die Gewebepenetration der nachfolgenden Substanzen.

Schritt 3
Alternierende Spülungen in Diethylether und Ethanol entfernen Zellkomponenten und denaturieren nichtkollagenes Protein und potentielle Pathogene.

Schritt 4
In der oxidativen Behandlung werden persistierende, lösliche Proteine denaturiert und dadurch potentielle Antigenität eliminiert.

Schritt 5:
Die Lyophilisierung erhält die natürliche Struktur des Gewebes und belässt eine Restfeuchte von < 5%. Dadurch kann die Rehydratation entfallen und das Material lässt sich einfach handhaben.

Schritt 6:
Doppelte Verpackung und die Sterilisation durch Gamma-Bestrahlung garantieren eine Haltbarkeitsdauer von fünf Jahren bei Lagerung bei Raumtemperatur. Der maxgraft® bonebuilder sollte jedoch umgehend eingesetzt werden um eine optimale Passung sicherzustellen.

Struktur und Gewebekomposition

SEM Aufnahmen von maxgraft® zeigen die Struktur des prozessierten Knochens.

Die Prozessierung hat keinen Einfluss auf die strukturellen Eigenschaften. Mit seiner interkonnektierenden Makroporosität entspricht die Struktur von maxgraft® der von natürlicher Knochenmatrix. Durch den speziellen Aufreinigungsprozess ohne Sintern bleibt die natürliche Kollagenmatrix erhalten. Bei höherer Auflösung lässt sich die Struktur der mineralisierten Kollagenfasern erkennen.

bonebuilder_structur_small
Die SEM Aufnahme von maxgraft® bei 100-facher und 5000-facher Vergrößerung zeigt die Makroporosität und die Oberfläche der mineralisierten Kollagenmatrix.

Rehydrierung

maxgraft® bonebuilder sollte in einer Einwegspritze unter Vakuum in steriler isotoner Kochsalzlösung (wenn möglich, gemischt mit dem gewonnenen Exsudat aus der Prozessierung von autologen „platelet-rich fibrin“ (PRF) Fibrinmatrizen) kurz rehydriert werden. maxgraft® bonebuilder besteht aus einer mineralisierten Kollagenmatrix mit einem Restfeuchtegehalt von <5%, durch die Rehydrierung kann die Anpassungsfähigkeit des Materials (insbesondere bei großen Blöcken) an den Defekt verbessert werden.

 

KOMBINATION MIT ANDEREN PRODUKTEN

Verbleibende Spalten sollten mit einem partikulären Knochenersatzmaterial aufgefüllt werden. Partikel können außerdem zur Konturierung an den Rändern des maxgraft® bonebuilders eingesetzt werden. Am häufigsten kommen maxgraft®/Human-Spongiosa bzw. cerabone® zum Einsatz.

Die Augmentationsstelle sollte in jedem Fall mit einer Kollagenmembran abgedeckt werden.

 

 

Guided Bone Regeneration
  • maxgraft® bonebuilder sollte mit einer langsam resorbierbaren Barrieremembran (z.B. Jason® membrane) abgedeckt werden
  • Dies verhindert eine vorzeitige Resorption und das Einwachsen von Weichgewebe

 

 

Reentry
  • Je nach Defektmorphologie beträgt die Einheilzeit 5-6 Monate
  • Im Anschluss an die Einheilung sollte zeitnah der Reentry mit Implantatsetzung erfolgen, um eine Degradation zu verhindern
Kaum Komplikationen
  • Dank der sorgfältigen Spenderauswahl und Testung, sowie der validierten Prozessierung von maxgraft® sind direkt auf das Material zurückführbare Komplikationen äußerst unwahrscheinlich
  • Nicht kollagene Proteine werden im Rahmen der Prozessierung entfernt oder denaturiert
  • Die meisten, zeitlich mit der Operation im Zusammenhang stehenden Komplikationen resultieren aus inadäquatem Weichgewebemanagement bzw. allergischen Reaktionen gegen verwendete Antibiotika oder sind durch den Kontakt von maxgraft® mit Saliva vor der Implantation zurückzuführen
  • Beschwerden und Reklamationen unserer Kunden werden registriert
  • Referenzproben von maxgraft® Produkten werden mind.  1 Jahr nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums aufbewahrt, um im Fall eines unerwünschten Ereignisses eine angemessene Untersuchung des Falls zu ermöglichen

 

Produkt Spezifikationen

Art.-Nr. Inhalt
PMIa Individuelle Planung und Produktion eines Knochentransplantats, max. Maße 23 x 13 x 13 mm
PMIa 2 maxgraft® bonebuilder, jeder weitere für diesen Patienten
32100 Individuelles 3D-gedrucktes Plastikmodell des Patientendefekts und des geplanten maxgraft® bonebuilders zu Demonstrationszwecken

ANSPRECHPARTNER

Senden Sie Ihre produkt-spezifischen Fragen direkt an unsere Spezialisten:  maxgraft-bonebuilder@botiss.com!